Interoperabilität im Gesundheitswesen

October 11, 2019 - Leila Zayed

Im Gesundheitswesen ist Interoperabilität die Fähigkeit verschiedener Informationssysteme und Softwareanwendungen, zu kommunizieren und Daten auszutauschen und die ausgetauschten Informationen zu nutzen. Die Verwendung von Standards und Datenaustauschmodellen ermöglicht den Austausch dieser Informationen zwischen Leistungserbringern, Fachleuten, Patienten, Krankenhäusern, Apotheken, Labors usw. unabhängig von der verwendeten Anwendung.

Was sind also die Vorteile der Interoperabilität im Gesundheitswesen?

1. Steigert die Produktivität und senkt die Kosten

Die Effizienz des medizinischen Personals kann ohne ein interoperables System gezielt verzögert werden. Untersuchungen des Ponemon Institute ergaben, dass Ärzte durchschnittlich mehr als 45 Minuten pro Tag verschwenden, weil sie veraltete Kommunikationstechnologien verwenden und US-Krankenhäuser insgesamt mehr als 8,3 Milliarden Dollar pro Jahr kosten.

2. Verbesserte Daten zur öffentlichen Gesundheit

Im Idealfall würde jede Gesundheitsorganisation in einer interoperablen Weise miteinander arbeiten. Interoperable digitale Gesundheitstechnologien ermöglichen eine schnellere und genauere Erfassung von Daten zur öffentlichen Gesundheit, die interpretiert und zur Verbesserung des Lebens der Patienten genutzt werden können.

3. Weniger Fehler

Die Integration von digitaler Software und Apps ermöglicht einen besseren Informationsfluss, was zu mehr Effizienz und schnelleren Ergebnissen bei der Patientenversorgung führt. Interoperabilität verringert auch den Bedarf an manueller Dateneingabe, was Zeit spart, Fehler reduziert und die Probleme löst, die mit der schlechten Handschrift zusammenhängen. Solange die Daten zu Beginn korrekt eingegeben werden, haben Unternehmen daher eine höhere Chance, präzise PHI über den gesamten Lebenszyklus sicher zu halten.

Die Klughammer GmbH stellt eine interoperable Software namens Case.io zur Verfügung, die es dem Arzt ermöglicht, jede Art von Patienteninformationen (Dicom, jpg, png, gif, etc.), Videos, MS Word, MS Excel, PDF-Dateien etc. zu speichern und zu verwalten. Alle Inhalte auf Case.io werden auf sichere Weise gespeichert.

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Lassen Sie uns gemeinsam die Herausforderungen der Interoperabilität im Gesundheitswesen untersuchen.

  1. Technische Barrieren. "Diese schränken die Interoperabilität ein, z.B. durch mangelnde Normenentwicklung, Datenqualität, Datenabgleich zwischen Patient und Arzt."

  2. Finanzielle Barrieren. "Diese beziehen sich auf die Kosten für die Entwicklung, Implementierung und Optimierung der Gesundheits-IT zur Erfüllung häufig wechselnder Anforderungen von Gesundheitsprogrammen", einschließlich fehlender Anreize für den Informationsaustausch und der Notwendigkeit von Geschäftsmodellen für die sekundäre Nutzung von Daten.

  3. Vertrauensbarrieren. "Rechtliche und wirtschaftliche Anreize, um zu verhindern, dass sich Daten bewegen, sind Herausforderungen. Gesundheitsinformationsnetze und ihre Teilnehmer behandeln die elektronischen Gesundheitsinformationen von Einzelpersonen oft als einen Vermögenswert, der eingeschränkt werden kann, um Wettbewerbsvorteile zu erlangen oder zu erhalten".

  4. Administrative Anforderungen. "Die Dokumentations- und Verwaltungsvorschriften des Bundes (einschließlich der Abrechnungsvorschriften) tragen zur Belastung der IT-Gesundheit bei, da veraltete Richtlinien für Bewertungs- und Managementcodes die Zahlung unnötig mit der Dokumentation verknüpfen."

  5. Berichtspflichten. "Föderale Berichtspflichten belasten in einigen Fällen die Gesundheitsdienstleister, indem sie sie verpflichten, über Qualitätsmaßnahmen zu berichten, die nicht relevant oder aussagekräftig sind."

  6. IT-Usability. "Zu den von den Interessengruppen identifizierten Barrieren für das Design und die Benutzerfreundlichkeit von Gesundheits-IT-Systemen gehören.... Variationen im Design[von Benutzeroberflächen], die die tägliche Nutzung erschweren, wenn ein Gesundheitsdienstleister mehrere Systeme verwendet, und das fehlende Engagement der Entwickler mit den Endnutzern der Gesundheits-IT in Bezug auf Designanforderungen..."

Quelle: Beckershospitalreview